Nernst-Lillie’sche Theorie der Erregungsleitung

 

[engl. Nernst-Lillie theory of excitation and conduction], nach W.H. Nernst (1964-1954), R.S. Lillie (1855–1952), [BIO], besagt, dass in der lebenden Zelle die Erregung durch eine Veränderung in der elektrischen Polarisation der Zellmembran infolge örtlichen Wechsels der Ionenkonzentration an der Membranoberfläche entsteht. Durch resultierende sekundäre Veränderungen der Eigenschaften der Membran (z. B. Permeabilität) wird der Effekt automatisch weitergeleitet.