Netter, Petra

 

(geb. Munkelt) (geb. 1937) , [BIO, HIS, PER, PHA], wuchs in Hamburg auf. Sie studierte nach dem Abitur 1955–1960 Ps. in Hamburg und Innsbruck, promovierte 1963 bei G. A. Lienert mit einer Arbeit über Alkohol, Meprobamat und psych. Labilität, 1959–1966 studierte sie in Hamburg Med., legte 1968 das med. Staatsexamen ab, wurde 1970 als Ärztin approbiert und promovierte im gleichen Jahr mit einer Arbeit über Konstitutionsps. und Geschlecht. 1975 habilitierte sie sich in Mainz für Med. mit einer Untersuchung über Zus.­hangsana­ly­sen von vegetativen Beschwerden mit demografischen Daten, Lebens­gewohn­heiten und Labor­werten schwan­gerer Frauen (Netter 1977). Petra Netter hatte Professuren für Ps. in Düsseldorf (1975), Mainz (1977) und schließlich 1979–2002 für Differentielle Ps. und Persönlichkeitsforschung in Gießen. Sie forschte u. a. zu Themen der  differentiellen Psycho­pharma­ko­lo­gie mithilfe von Alkohol- und Niko­tin­versuchen unter Einbeziehung der Katecholamine und endokriner Parameter (Kortisol und Ge­schlechts­hormone) unter Bedingungen von Kälte, Hitze und psych. Stressoren, was auch zu der Ausein­ander­setzung mit Suggestibilität und Placebo­effekten bei der Medika­menten­wirkung führte. Petra Netter ist Mitglied mehrerer überregionaler und internat. Kommissionen. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und ist Ehrenmitglied mehrerer wiss. Gesellschaften, seit 2012 auch der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs).

Referenzen und vertiefende Literatur

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