Neuroenhancement

 

(= N.), [PHA], bez. die Steigerung der kogn. Leistungsfähigkeit durch Arzneimittel bei gesunden Personen (auch: pharmakol. N.). Gut untersucht sind insbes. Stimulanzien (Modafinil, Methylphenidat, u. a.) und Acetylcholinesterase-Inhibitoren. Das Ausmaß ihrer Wirkungen hängt u. a. von Umweltfaktoren (z. B. Schlafentzug) sowie von der kogn. Ausgangssituation und der genetischen Konstitution des Pb ab. Auch die (exp. nicht klar belegte) Verbesserung sozialen Kontaktverhaltens durch Antidepressiva oder Oxytocin wird als N. bez. Nicht pharmakol. N., z. B. durch Hirnstimulationsverfahren, ist im exp. Stadium. N. ist Gegenstand einer intensiven ethischen, juristischen und gesellschaftlichen Debatte.