Neurohormone

 

(= N.) [engl. neurohormones; gr. νεῦρον (neuron) Nerv], [PHA], häufige Bez. für Substanzen, die an den Funktionen des NS (Nervensystem) beteiligt sind. Die wichtigsten N. sind die im Hypothalamus gebildeten Stoffe, die zum einen auf dem Blutweg über Kapillarnetze in den Hypophysenvorderlappen gelangen und dort die Freisetzung von Vorderlappenhormonen sowohl hemmen als auch fördern, weshalb sie auch als Releasing-Hormone und Inhibiting-Hormone (-Faktoren) bez. werden. Zum anderen werden im Hypothalamus zwei N. gebildet, die im Hypophysenhinterlappen gespeichert werden, nämlich Vasopressin und Oxytocin. Der Begriff N. wird auch in anderen, weiteren oder engeren Kennzeichnungen benutzt. Hormone.