Neurophysiologie

 

(= N.) [engl. neurophysiology], [BIO], ist sowohl ein Teilgebiet der Physiologie, der Neurologie und der Tierphysiologie als auch der jüngeren Disziplin Neurowissenschaft. Sie befasst sich mit der Erforschung der Tätigkeit und Funktion des zentralen und vegetativen Nervensystems mit seinen chemischen sowie elektrischen Grundlagen insbes. der Übermittlung elektrischer Signale innerhalb und zw. Neuronen. Die allg. N. untersucht das funktionelle Zus.spiel der Nervenzellen und Zellverbände einschließlich der biochemischen Veränderungen und der Membranpotenziale. Die spez. N. behandelt die nervale Regulation einzelner Körperfunktionen wie Stoffwechsel-, Herz-Kreislauf-Prozesse, Aktivitätszustände, Sensorik (Wahrnehmung), Motorik oder komplexe Verhaltensweisen wie die Regelmechanismen der Körpertemperatur, der Atmung, des Schlafes, des Sexualverhaltens und fragt nach dem Zus.hang der neurophysiol. Zentren der Reiz- und Informationsverarbeitung. Bekannte Teilgrenzgebiete sind: Muskelphysiologie, Sinnesphysiologie, Neuropsychologie, psychophysiologische Methodik, Elektrophysiologie, physiologische Psychologie.

Referenzen und vertiefende Literatur

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