Objektbesetzung

 

[engl. object-cathexis], [KLI], i. R. des ökonomischen Aspektes der psychoanalytisch (Psychoanalyse) orientierten Metaps. die (als physikal. Analogie gedachte) Vorstellung, dass eine Objektrepräsentanz mit Libido (einem Quantum Energie des Sexualtriebes) besetzt wird, diesem Objekt somit eine starke «Bedeutung», ein hohes «Interesse» oder eine gewisse «Relevanz» (für Trieb- oder narzisstische Bedürfnisse; Narzissmus) zugeschrieben wird (dieses also qual. wird). Freud nimmt auch Vorgänge wie Entzug der Besetzung, Überbesetzung oder (sogar reaktive) Besetzungsverschiebung an.

Referenzen und vertiefende Literatur

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