Ostrazismus

 

(= O.) [engl. ostracism; gr. ὄστρακον (ostrakon) Tonscherbe], [SOZ], Scherbengericht, Ächtung eines Gruppenmitgliedes oder Androhung von Ächtung durch Konsensbildung in Gruppen mit hoher Kohäsion. Ursprünglich bez. O. eine antike Form der Volksabstimmung v. a. in Athen mittels beschriebener Tonscherben über eine zehnjährige Verbannung von Bürgern aus politischen Gründen.