Paralleltests

 

(= P.) [engl. parallel tests; gr. παρα- (para-) neben, ἀλλήλων (allelon) einander], [DIA], Tests, die in mehreren äquivalenten (gleichwertigen) Formen vorliegen. Solche Tests bringen Vorteile für die praktische Testdurchführung, für die Verwendung bei systematischer Bedingungsvariation im Experiment und zur Ermittlung der Retest-Reliabilität (Retest-Methode). Für die Äquivalenz von versch. Testformen sind versch. Kriterien aufgestellt worden. Als solche gelten: Äquivalenz der Mittelwerte, Varianzen, Häufigkeitsverteilungen, der Reliabilität und der Validität. Soll ein Test als P. gelten, so müssen diese Kriterien erfüllt sein.