Pauli, Richard

 

 (1886–1951), [AO, DIA, FSE, HIS, WA], Richard Maria Pauli studierte in Jena, Würzburg, Leipzig und Bonn Philosophie, Ps., Geschichte und Naturwissenschaften. 1911 promovierte er bei Külpe in Bonn. P. war dann als Assistent in Würzburg, Bonn und München tätig, bevor er sich 1914 in München habilitierte; 1919 wurde er dort Konservator am Ps. Institut, 1920 a. o. Professor und 1940 a. pl. Professor. Nach seiner Dienstenthebung 1945 wurde P. 1947 wieder eingestellt. Pauli arbeitete exp. u. a. zur Zeitauffassung (Zeitwahrnehmung), zum Tastsinn (Hautsinne), zum Geschmackssinn (Geschmack), zur Farbwahrnehmung und zum Lesenlernen (Lesen). Verbreitung fand Paulis «Psychologisches Praktikum», das zuerst 1919 erschien und noch nach dem Zweiten Weltkrieg aufgelegt wurde (Pauli & Arnold, 1957, 1972). Bekannter noch ist der nach Pauli benannte Pauli-Test (PT), ein Konzentrations- und Leistungstest (Arbeitskurve). Der Pauli-Test ist eine Weiterentwicklung des von Emil Kraepelin entworfenen Arbeitsversuchs.

Referenzen und vertiefende Literatur

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