Pawlik, Kurt

 

(geb. 1934), [PER, DIA, FSE], geb. in Wien. Er studierte in seiner Heimatstadt Ps. sowie Philosophie, Anthropologie (Humanbiologie), Physiologie und Psychiatrie und promovierte 1959 zum Dr. phil., 1965 habilitierte er sich für Ps. und lehrte an der Universität Wien. 1960–1962 konnte er sich er am Department of Psychology, University of Illinois, Urbana, weiterbilden. 1965 nahm Pawlik eine Lehrstuhlvertretung für Ps. in Graz war, 1966 bis zur Emeritierung 2002 war Pawlik Ordentlicher Prof. für Ps. an der Universität Hamburg. Mehrere Rufe lehnte er ab. Pawlik hat eine Vielzahl von Aufgaben wahrgenommen: 1972–1974 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs). In der International Union of Psychological Science (IUPsyS) hatte Pawlik mehrere Ämter, 1992–1996 war er deren Präsident. 1998–2002 war er Präsident des International Social Science Council. Zu den Forschungsgebieten und Veröffentlichungen von Kurt Pawlik zählten die Differentielle Psychologie (Pawlik, 1996), die Psychometrie (insbes. multivariate stat. Modellierung; Pawlik, 1968), die Psychol. Diagnostik, die Physiologische Psychologie von Lernen und Gedächtnis, die Umweltpsychologie und die Internat. Ps. Zu den zahlreichen Ehrungen, die Pawlik erhielt, zählen neben einer Festschrift das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaften und Kunst 1. Klasse, die Ehrenmitgliedschaft der Dt. Gesellschaft für Ps. sowie anderer Gesellschaften und die Auszeichnung der American Psychological Association (APA) mit dem Award for Distinguished Contributions to Global Psychology.

Referenzen und vertiefende Literatur

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