Perinataltoxizität

 

(= P.), [EW, PHA], i. Ggs. zur allg. Toxikologie, die sich mit akuten und chronischen Vergiftungen beschäftigt, untersucht die Entwicklungstoxikologie Schädigungen des sich differenzierenden und heranwachsenden Organismus. Beschränkt man den Beobachtungszeitraum auf die Schwangerschaft, spricht man von Pränataltoxikologie oder vorgeburtlicher Entwicklungstoxikologie. Arzneimittel, Chemikalien, Infektionen und physikal. Noxen können die morphologische und funktionelle vorgeburtliche Entwicklung des Embryos oder Feten stören (Embryonalentwicklung). Als P. bez. man die mit einer in der Schwangerschaft durchgeführten Psychopharmakotherapie assoziierten Problemkomplexe i. R. sog. Perinatalsyndrome. Gemeint sind hiermit nachgeburtliche Anpassungsstörungen des Neonaten nach Wegfall der intrauterinen Exposition mit einem Arzneimittel oder anderen Noxen. Hier können Unruhezustände, Entzugssyndrome oder Krampfanfälle das klin. Bild prägen.

Referenzen und vertiefende Literatur

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