Personalpflege

 

(= P.) [engl. personnel care], [AO, GES], die zentrale Aufgabe der P. ist die Förderung von Gesundheit, Wohlbefinden und Arbeitszufriedenheit sowie die Befriedigung von Wünschen, Bedürfnissen und Interessen von Mitarbeitern. P. ist im Vergleich zur Personalentwicklung, die einen psychol.-päd. Ansatz darstellt, ein psychol.-med. bzw. gesundheitspsychol. Konzept. Speziell die Erkenntnis der multikausalen Verursachung vieler Krankheiten hat in den letzten Jahren zu umfassenden Konzepten für eine betriebliche Gesundheitsförderung geführt (Gesundheitsförderung in Organisationen). P. trägt dieser veränderten Sichtweise Rechnung, indem direkte und indirekte Maßnahmen zur Krankheitsvorbeugung eingesetzt und vernetzt werden. Direkt z. B. mittels Programmen zur Herz-Kreislauf-Vorsorge, Stressbewältigung, Ernährung, Bewegung usw., indirekt etwa in Form von Betriebskindergärten, betriebliche Alterssicherung, Schuldnerberatung, Arbeitssicherheit, Vorbereitungskursen auf den Ruhestand, Einführung von flexiblen Arbeitszeiten usw. Die indirekten Maßnahmen sind es auch, die die P. von der reinen Gesundheitsförderung unterscheiden, da sie aus einer ganzheitlichen Sicht der Entstehung von Gesundheit und Krankheit resultieren.

Referenzen und vertiefende Literatur

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