Pharmakodynamik

 

[engl. pharmacodynamics; gr. φάρμακον (pharmakon) Heilmittel, Gift, δύναμις (dynamis) Kraft], [PHA], beschreibt und erklärt die Wirkung von Medikamenten auf den Organismus. Dabei werden Wirkungen und Wirkmechanismen von Medikamenten umfasst. Das Konzept geht auf Überlegungen von Paul Ehrlich und John Newport Langley zurück. Es geht davon aus, dass jedes Medikament an einen Rezeptor binden muss, um zu wirken. Pharmakarezeptoren i. d. S. können unterschiedlichster funktioneller Natur sein, z. B. Enzyme, Hormonerezeptoren, Neurotransmitterrezeptoren, Transportproteine, Ionenkanäle oder DNA. Die meisten Psychopharmaka greifen direkt oder indirekt in die Neurotransmission ein, im Wesentlichen in die neuro-neuronale Übertragung.

Referenzen und vertiefende Literatur

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