Preiswahrnehmung

 

 (= P.) [engl. price perception], [KOG, WIR], bezeichnet den subj. repräsentierten Wert des Preises eines Produkts. Neben dem realen Preiswert determinieren insbes. die subj. Geldwahrnehmung und Referenzen (z. B. Vergleiche zwischen Produkten oder Änderung des nominellen Produktwertes) die P. Es werden eine kogn. (Preiswissen, Wissen über Preisrelevanz; kogn. Urteile bzgl. absolute und relativer Preishöhe; KognitionRationalität, Entscheiden), eine affektive (gefühlsbasierte Urteil (Urteilen) bzgl. Preishöhe und -relevanz) und eine konative (kaufrelevante Verhaltensaspekte) Dimension unterschieden. P. wird von Merkmalen der Person (z. B. Involvement, KaufmotivAufmerksamkeit, Kapazitätstheorie der) und der Situation (z. B. Produkt- und Preispräsentation, Verkaufsambiente) beeinflusst. Häufig wird bei der P. nicht fein abgestuft, sondern in groben Kategorien (teuer, angemessen, preiswert; Preisschwelle) sowie in Bezug zu Referenzpreisen (Preisverankerung) geurteilt. Zudem konnte gezeigt werden, dass die Funktion des «neg. Nutzens» von Ausgaben (der empfundene Verlust) nicht linear ist, sondern im Bereich niedriger Beträge sehr viel steiler ist als im Bereich höherer Beträge. PreispolitikPreisveränderung, Wahrnehmung, Kaufentscheidungen, Modelle, Marketinginstrumente.

Verwendete Literatur

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