Progesteron

 

(= P.) [engl. progesterone], [BIO], weibliches Gonadenhormon (Gonadenhormone), wichtigstes Gestagen. Bildung in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus im Corpus luteum, auch in Nebennierenrinde und Testes. Bereitet Nidation des Eis vor, indem Heranwachsen der Uterusschleimhaut, deren Blutversorgung und eine Anreicherung von Nährstoffen gefördert werden. P. spielt eine wichtige Rolle als Zwischenprodukt bei der Synthese der Nebennierenrindenhormone (Hormone), der Androgene und der Östrogene. P. hat zentralnervöse Effekte, etwa die Förderung von GABA. Reduktion von Katecholaminen (Katecholamine), was zu Spekulationen über die Ätiologie von Schwangerschaftsdepressionen Anlass gegeben hat. P. hat viele natürliche und synthetische Verwandte (Progestine, Progestagene). Exogene akute Zufuhr führt nur zu kurz dauernden Wirkungen (einige Stunden). Bewirkt werden Leistungsminderungen und subjektive Beeinträchtigungen.

Referenzen und vertiefende Literatur

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