Randpersönlichkeit

 

(= R.) [engl. marginal man], [SOZ], veralteter Begriff in der Gruppenpsychologie. Die soziale Stellung der R. ist gekennzeichnet durch die gleichzeitige Zugehörigkeit zu zwei Gruppen mit starker gegenseitiger sozialer Distanz. Hierzu kommt, dass beide Gruppen ein Heterostereotyp (Stereotyp) gegenüber der R. entwickeln. Diese soziale Einstellung äußert sich meist in Unsicherheit und stereotypisierendem Denken der R. marginal.