Realitätsverlust

 

(= R.) [engl. loss of reality], [KLI], meist temporär auftretender, über einen Zeitraum von wenigen Min. bis hin zu mehreren Monaten andauernder Zustand, in dem es den Betroffenen nicht möglich ist, einzelne oder mehrere Objekte der Umwelt in einen sinnvollen Zus.hang mit dem eigenen Denken und Handeln zu bringen. Dabei äußern die Betroffenen oftmals Gedanken oder zeigen Verhaltensweisen, die von der Außenwelt als nicht nachvollziehbar oder verstehbar erlebt werden (s. auch Wahn). Tritt z. B. im Zshg. mit psychotischen Erkrankungen (Psychose), schweren DepressionenTraumata oder akuten Intoxikationen auf.