Rechtschreibtests

 

(= R.) [engl. spelling tests], [DIA, PÄD], als R. bezeichnet man Tests zur Bestimmung der Rechtschreibleistung (Schreiben). Qualität und Aussagekraft der R. variieren in Abhängigkeit von den Testgütekriterien (Gütekriterien) und der Aktualität der Normierung. Die meisten R. sind als Lückentextdiktat konzipiert (z. B. DRT 3, R. Müller, 2004; WRT 2+, Birkel, 2007). Die Auswertung kann in zwei Schritten erfolgen. Bei der quant. Auswertung wird die Anzahl an fehlerhaften Wörtern bzw. die Anzahl an korrekt verschrifteten Wörtern bestimmt. Bei der qual. Auswertung werden die einzelnen Rechtschreibfehler best. Fehlerkategorien zugeordnet. Wird ein Wort so verschriftet, dass es beim lauten Lesen korrekt klingt, aber nicht der Orthografie entspricht (z. B. Hunt statt Hund) handelt es sich um einen orthografischen Fehler. Kann ein Wort nicht korrekt gelesen werden, da Buchstaben oder Silben weggelassen, hinzugefügt oder verändert wurden (z. B. Laume statt Pflaume), spricht man von einem Verstoß gegen die lautgetreue Schreibung (nicht lautgetreuer Fehler). Auswertungshinweise finden sich in den meisten Testmanualen.

Verwendete Literatur

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