Relatives Risiko

 

(= r.R.) [engl. relative risk], [DIA, FSE],bez. einen Kennwert, der den Unterschied im Risiko eines Ereignisses (z. B. eine Krankheit zu erleiden) zw. versch. Gruppen (z. B. Männern und Frauen) ausdrückt. Das r. R. entspricht dem Quotienten aus dem Risiko für eine Gruppe und dem Risiko der anderen Gruppe. Das r. R. liegt zw. 0 und unendlich. Haben zwei Gruppen das gleiche Risiko, dann liegt r. R. bei 1, ein r. R. von 2 bedeutet ein doppelt so hohes Risiko für die betreffende Gruppe. R. R. wird typischerweise bei Längsschnittuntersuchungen und RCTs (randomisierte kontrollierte Studie) verwendet. absolute Risiko-Reduktion, Epidemiologie, Interventionseffekt bei dichotomen Zielgrößen, odds ratiorelative Risiko-Reduktion.