Resilienzskala (RS)

 

2002, K. Leppert, L. Dye & B. Strauß (RS-25); 2005, J. Schumacher, K. Leppert, Th.. Kunzelmann, b. Strauß & E. Brähler (RS-11); K. Leppert, B. Koch, E. Brähler & B. Strauß (RS-13); Originalversion Resilience Scale, 1993, G. M. Waldning & H. M. Young, [medpsy.uniklinikum-leipzig.de/], [DIA, GES, KLI], AA ab 18. Selbstbeurteilungsverfahren zur Erfassung der Bewältigungsfähigkeit i. S. persönl. Kompetenz und indiv. Widerstandfähigkeit. Resilienz wird als die dynamische Fähigkeit def., pos. Affekte situations- und kontextadäquat kontrollieren und modifizieren zu können. Die drei Versionen der RS erfassen jew. die beiden Faktoren Persönliche Kompetenz und Akzeptanz des Selbst und des Lebens mit insges. 25, 13 bzw. 11 Items. 7-stufiges Ratingformat. Objektivität wird durch die standardisierte Durchführung und Auswertung gewährleistet. ReliabilitätCronbachs Alpha > ,85. Validität: Die zweifaktorielle Struktur wurde für die die RS-25 und RS-11 mittels exploratorischer Faktorenanalyse belegt. Bei konfirmatorischer Modellierung zeigte sich die beste Stuktur für die RS-13. Gruppenunterschiede (z. B. onkologische vs. nicht onkologische) konnten erwartungskonform nachgewiesen werden. Geringe oder keine Korrelationen mit Alter und Geschlecht. Normierung liegt vor. Bearbeitungsdauer max. 10 Min., Auswertungsdauer 5 Min.