Respiration

 

(= R.) [engl. respiration; lat. respirare ausatmen], [BIO, DIA], Vorgang des Gasaustausches zw. Organismus und Umwelt. Dabei wird v. a. Sauerstoff (O2) aus der Luft in den Blutkreislauf aufgenommen und Kohlenstoffdioxid (CO2) aus dem Blut an die Luft abgegeben. O2 ist ein wichtiger Energielieferant der menschlichen Körperzellen, ohne den diese, teilweise innerhalb von Min. (Nervenzellen, Neurone), absterben können. Die R. wird durch die folg. Vorgänge gewährleistet: (1) die Ventilation, also die mechanische Auffrischung der Atemluft in den Lungen, (2) die Diffusion von O2 und CO2 durch die alveoläre Membran in den Lungen, (3) der Bluttransport von O2 und CO2 zw. Lungen und Körperzellen bewerkstelligt, sowie (4) der Gasaustausch zw. Blut und Gewebe, damit O2 die Körperzellen erreicht (Wientjes, 1992). Für die Messung der R. stehen versch. Verfahren zur Verfügung, die z. B. den Ventilationsvorgang oder den Gasaustauch abbilden können (Atmungsmessung). Die Messparameter solcher Analysen sind sowohl mit respiratorischen Krankheiten als auch mit psychol. Konzepten, wie affektiver Erregung (Affekt), Stress oder kogn. Beanspruchung, assoziiert.

 

Referenzen und vertiefende Literatur

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