Retinitis pigmentosa unter Psychopharmakotherapie

 

(= R. p.) [engl. Retinitis pigmentosa during psychopharmacotherapy], auch: Retinopathia pigmentosa, [PHA], genet. bedingte Netzhautdegeneration mit Zerstörung der Photorezeptoren. Sehr langsam verlaufende Erkrankung, die mit oft mit Nachtblindheit beginnt und bei der die Sehbehinderung langsam voranschreitet. Sehr selten wird eine R. p. auch mit einer Arzneimittelgabe assoziiert beobachtet, darunter die nicht mehr gebräuchl. Antipsychotika Chlorpromazin und Thioridazin.