rubber hand illusion

 

(= r.) [engl.] «Gummihand-Täuschung», [WA], r. bezeichnet das Erleben einer künstlichen Hand als dem eigenen Körper zugehörig. Die r. tritt auf, wenn eine taktile Stimulation der eigenen verdeckten Hand von einer synchronen und anatomisch kongruenten «Stimulation» der künstlichen Hand begleitet wird, etwa durch synchrones Überstreichen der Hände mit zwei Pinseln. Mit der r. kann eine Verschiebung der propriozeptiv wahrgenommenen Position (Propriozeption) der eigenen Hand hin zur künstlichen Hand einhergehen. Theoretische Bedeutung hat das Phänomen für Fragestellungen zur multisensorische Wahrnehmung, insbes. des eigenen Körpers. Die r. wurde erstmals von Botvinick und Cohen (1998) beschrieben.

Referenzen und vertiefende Literatur

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