Schlüsselqualifikation

 

(= S.) [engl. key qualification/skill], [AO], päd. Begriff zur Bez. allg. Fähigkeiten, Einstellungen und Strategien, die bei der Lösung von Problemen und dem Erwerb neuer Kompetenzen (Fertigkeitserwerb) nutzbar sind. Der Schlüsselcharakter wird in der grundlegenden Wichtigkeit der Qualifikation für die persönliche, meist berufliche, Entwicklung gesehen. Als S. werden zumeist handlungsbezogene, auf unterschiedliche Problemstellungen (Problemlösungslernen) übertragbare Kompetenzen (Kompetenzentwicklung, Erfahrungsbildung) bez. und in die Bereiche der Sozial- (soziale Kompetenzen), Methoden-, Selbst- und Handlungskompetenz gegliedert. Die Handlungskompetenz muss dabei in allen anderen Bereichen enthalten sein, da sie v. a. die Fähigkeit zur Anforderungsbewältigung betrifft. S. kann i. Allg. durch den psychol. Begriff Transfer ersetzt werden. Die Prägung des Begriffs geht auf Mertens (1974) zurück. Gesellschaftliche Popularität hat der Begriff auf dem Hintergrund der Geschwindigkeit der Veränderung von beruflichen Anforderungen erfahren.

Referenzen und vertiefende Literatur

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