Screening für somatoforme Störungen (SOMS)

 

2008, von W. Rief & W. Hiller, [www.testzentrale.de], [DIA, KLI], AA Erw. und Jugendl. ab 15 Jahren. Das SOMS dient der Erfassung von körperlichen Beschwerden, die nicht auf eine organische Erkrankung zurückzuführen sind (somatoforme Störungen). Dabei werden sowohl die Kriterien nach ICD-10 als auch die Kriterien nach DSM-IV berücksichtigt. Mit SOMS-2 und SOMS-7T liegt jew. eine Form zur Statusdiagnostik und eine Form zur Veränderungsmessung vor. Anhand der Ergebnisse aus SOMS-2 können drei Somatisierungsindizes gebildet werden: (1) Somatisierungsindex nach DSM-IV, (2) Somatisierungsindex nach ICD-10 und (3) SAD-Index zur Abklärung einer somatoformen autonomen Funktionsstörung. Darüber hinaus lässt sich für SOMS-2 auch ein klassifikationsübergreifender Somatisierungsindex bestimmen. Eine Verlaufsmessung kann anhand von SOMS-7T vorgenommen werden. Normierung: Es werden Prozentrangwerte für Gesunde und für Pat. sowohl zum SOMS-2 als auch zum SOMS-7T angeboten. Bearbeitungsdauer: für beide Fragebogen etwa 5 Min.