Selbst, kategoriales

 

(= k. S.) [engl. categorical self], [EW, PER, SOZ], ist eine frühe Form des Selbstkonzepts. Es entsteht, wenn Kinder sich selbst erkennen können und dadurch den verschiedenen Dimensionen, in denen sich Menschen unterscheiden, mehr Beachtung schenken. Infolgedessen beginnen sie damit, sich selbst auch nach diesen Dimensionen, wie z. B. Alter und Geschlecht, zu kategorisieren. Das k. S. besteht also aus best. Attributen, die sich Kinder selbst zuschreiben (Stipek et al., 1990). Bei diesen Attributen handelt es sich während des Vorschulalters meist um konkrete und sichtbare Merkmale wie bestimmte Fähigkeiten, äußeres Erscheinungsbild und Geschlechtszugehörigkeit. Die versch. Merkmale, die das k. S. bilden, sind in diesem Alter noch kaum integriert. Erst im Schulalter werden indiv. psychol. Merkmale (z. B. «Ich bin hilfsbereit») in der Beschreibung des eigenen S. berücksichtigt.

Referenzen und vertiefende Literatur

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