Selbstbild

 

(= S.) [engl. self-image], [PER, SOZ], Selbstkonzept, die Kognitionen und Gefühle, die man sich selbst gegenüber hat. Selbst. Das S. entsteht sowohl durch die Selbstbeobachtung der eigenen Erlebnisse und des eigenen Handelns als auch durch die versch. Formen der Beurteilung durch andere (Lob, Tadel, Lohn und Strafe). Letztere führt auch zu dem idealen S. und zur Ich-Ideal-Diskrepanz (Selbsterkenntnis). Die Beziehung zu anderen ist außerdem gegeben im vermuteten Fremdbild, d. h. den Annahmen, die man über das Bild macht, das vermeintlich andere von einem selbst haben. Das vermutete Fremdbild ist ein konstituierender Teil des Fremdbildes, das in der interpersonalen Wahrnehmung entsteht, und geht über in das soziale S., das mit dem S. verglichen wird. Das vermutete fremde S. ist ebenfalls ein Teil des Fremdbildes (z. B.: «er ist eingebildet»), weil es die Kognitionen und Gefühle beschreibt, die nach eigener Meinung der andere sich selbst gegenüber hat. Selbst, kategoriales, Selbsttheorien der Persönlichkeit, Q-Sortierung.

Referenzen und vertiefende Literatur

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