Selbstdarstellung

 

(= S.) [engl. self-presentation], [PER, SOZ], S. kann als Spezialform des Eindrucksmanagements gesehen werden – wenn die vermittelten Eindrücke sich auf die eigene Person beziehen. S. beinhaltet sowohl die Präsentation «authentischer» als auch die Präsentation nicht authentischer PersönlichkeitsmerkmaleEmotionen und Fähigkeiten. Im letzteren Fall kann S. assoziiert sein mit anderen Phänomenen der Antwortverzerrung (response set), etwa Selbsttäuschung und Fälschung(-sverhalten). Je nach Ziel können versch. Formen von S. unterschieden werden. Schütz (1998) unterscheidet mit Aufbau und Verteidigung von Selbstbildern, Angriffen gegenüber anderen und Versuchen nicht neg. aufzufallen assertive, defensive, offensive und protektive S. I. R. assertiver S. werden Selbstbeschreibungen und zielführende Verhaltensweisen (z. B. Lob oder Schmeichelei) genutzt, um sympathisch, kompetent oder integer zu wirken. Bei offensiver S. wird versucht, pos. Selbstbilder aufzubauen, indem andere angegriffen werden (z. B. Abwertung von Konkurrenten). Bei der Verteidigung bedrohter Selbstbilder wird i. R. eines Stufenmodells u. a. unterschieden zw. Leugnen, Umdeuten, Rechtfertigen, Kontrollfähigkeit bestreiten und Implikationen minimieren. Selbstwert.

Verwendete Literatur

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