Selbstdisziplin

 

(= S.) [engl. self-discipline; lat. disciplina Lehre, Unterweisung], [EM], ist eine Selbststeuerungskompetenz, die eine konsequente Zielverfolgung unterstützt, wenn diese durch konkurrierende Ziele oder andere Bedürfnisse gefährdet erscheint (Selbststeuerung). Eine einmal gefasste Absicht (z. B. für eine Prüfung zu lernen) wird gegen konkurrierende Absichten (z. B. Sport zu treiben), emot. Präferenzen (z. B. mit Freunden zu treffen) und Gewohnheiten (z. B. abends fernzusehen) durchgedrückt, indem Personen sich selbst unter Druck setzen, sich zus.reißen und zwingen, bei der Sache zu bleiben (oft indem der Selbstzugang unterdrückt wird). S. ist effizient, aber auch anstrengend und erschöpfend (Ich-Erschöpfung). Ihr chronischer Einsatz kann dazu führen, dass andere wichtige Ziele und Bedürfnisse zu kurz kommen. Alternative Formen der Selbststeuerung sind pos. Selbstmotivierung sowie Identifikation (Regulation, identifizierte) und Integration (Regulation, integrierte).

Referenzen und vertiefende Literatur

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