Selbsthemmung

 

(= S.) [engl. self-inhibition], [EM], bei der S. unterbindet neg. Affekt bzw. Stress den Zugang zu integrierten Selbstrepräsentationen (Selbstzugang), die nützlich sind, um auf Erfahrung basierende kreative Problemlösungsmöglichkeiten zu finden, Emotionen flexibel und effektiv zu regulieren und sich für schwierige Aufgaben zu motivieren. Eine Folge davon ist, dass man in seiner augenblicklichen (meist neg.) Lage mit entsprechendem Tunnelblick verhaftet bleibt. Zudem behindert S. die Integration negativer Erfahrungen in bestehende, hochvernetzte Wissensstrukturen selbstrelevanter Erfahrungen und somit persönliches Wachstum. Personen mit hoher Lageorientierung sind besonders anfällig für S.

Verwendete Literatur

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