Selbstregulationsfehler

 

(= S.) [engl. self-regulation error], [KOG], S. beeinträchtigen die Selbstregulation und können durch Fehl- oder Unterregulation entstehen (Baumeister & Heatherton, 1996). Fehlregulation geht auf inadäquate Zielstandards, Selbstbeobachtung oder Regulationsstrategien zurück. Zwar wird das Verhalten ausreichend entspr. ausgewählter Zielstandards kontrolliert, doch reicht dies nicht aus, um übergeordnete Ziele zu erreichen. Dagegen ist die Unterregulation darauf zurückzuführen, dass trotz adäquater Zielstandards nur ungenügend Kontrolle über das zu steuernde Verhalten ausgeübt wird. Hierbei reichen die Selbstbeobachtung und die Regulationsbemühungen nicht aus, um sich ungewollten Gedanken, Gefühlen oder Impulsen zu widersetzen. Dies ist z. B. auf verminderte Aufmerksamkeit oder Müdigkeit zurückzuführen. S. häufen sich in Situationen mit hohen Anforderungen und eingeschränkten Ressourcen. Selbstregulationstheorie (Carver & Scheier, 1998).

Referenzen und vertiefende Literatur

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