Simon-Effekt

 

[engl. Simon effect], [KOG], der Effekt der Kompatibilität (Handlungs-Wahrnehmungs-Kompatibilität, Reiz-Reaktions-Kompatibilität) einer irrelevanten Position eines Reizes auf die Reaktionszeit. Soll z. B. auf ein Dreieck mit der rechten Hand reagiert werden und auf einen Kreis mit der linken, so ist die Reaktionszeit beim Dreieck kürzer, wenn es auf der rechten Seite dargeboten wird (kompatible Bedingung) als bei Darbietung auf der linken Seite (inkompatible Bedingung); bei der Reaktion auf den Kreis ist der Unterschied entspr. umgekehrt. Erklärt wird der Simon-Effekt zumeist durch eine schnelle, aber wieder abklingende Aktivierung der Reaktion durch die irrelevante räumliche Position und eine langsame Aktivierung durch das relevante Reizmerkmal; in der inkompatiblen Bedingung, in der zunächst die falsche Reaktion aktiviert wird, treten nicht nur mehr Fehler auf, sondern auch mehr unvollst. falsche Reaktionen. Simon-Effekt, sozialer.

Referenzen und vertiefende Literatur

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