SKID, SCID

 

[engl. Structured Clinical Interview for DSM; SCID], Abk. für Strukturiertes Klin. Interview nach DSM, [www.testzentrale.de], [DIA, KLI]. Es handelt sich hierbei um ein strukturiertes und standardisiertes Verfahren, mit dem psych. Syndrome und Störungen nach dem Kriterienkatalog des DSM diagnostiziert werden können. Das SKID ermöglicht es, valide Diagnosen zu stellen, wenn der Interviewer über klin.-psychiatr. Erfahrung sowie über eine gute Kenntnis des Manuals verfügt. Für die angemessene Durchführung und Interpretation des Interviews ist ein umfassendes Training unerlässlich. Das SKID wird zur Exploration von erwachsenen Pat. eingesetzt. Mit dem SKID-I können akt. und frühere Achse-I-Störungen und mit dem SKID-II Persönlichkeitsstörungen nach DSM-IV erfasst werden.

Mit der Herausgabe des DSM-5 ist das SKID an den neuen Kriterienkatalog angepasst und Interviewfragen revidiert worden. Es wird nun die internat. einheitliche Bezeichnung SCID (Structured Clinical Interview for DSM) verwendet. In den USA liegen drei Versionen des SCID für DSM-5 vor. Neben dem Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-5® – Persönlichkeitsstörungen (SCID-5-PD), dem Nachfolger des SKID-II, sind zwei Ausführungen des SKID-I verfügbar. Das Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-5®-Störungen – Klinische Version (SCID-5-CV) für die klin. Praxis  ist auf die Bedürfnisse der Tätigkeit in der klin. Praxis zugeschnitten. Inhaltlich bedeutet dies u. a., dass nur diejenigen Störungen berücksichtigt werden, die im klin. Setting häufig vorzufinden sind. Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-IV für Dissoziative Störungen (SKID-D)