spezifische Sinnesenergien

 

[engl. specific sensory energy; lat. specificus eigentümlich, gr. ἐν (en) innen, ἔργον (ergon) Werk, Wirken], [BIO, WA], von Johannes Müller 1826 formuliertes Gesetz, nach dem die Qualität einer Empfindung vom gereizten Sinnesorgan/Nerv abhängt, aber nicht vom Reiz; die Qualität der Empfindung bleibt demnach dieselbe, wenn adäquate oder inadäquate Reize (etwa Druck, Stoß, Strom beim Auge) verwendet werden. Müller unterschied fünf spezifische Energien der klassischen fünf Sinne; allgemeiner lässt sich das Prinzip verstehen als die Abhängigkeit der Wahrnehmungsinhalte vom gereizten Ort z. B. im Kortex (Gehirn, Detektor).

Referenzen und vertiefende Literatur

Sie sind schon registriert? Zur Anmeldung
Erstellen Sie einen Account um das komplette Literaturverzeichnis einzusehen.