Sprechakttheorie

 

[engl. speech act theory, theory of linguistic acts; lat. agere ausführen], [KOG, SOZ], geht davon aus, dass sich die sprachliche Kommunikation (Sprache) in Form von regelgesteuerten Sprechakten vollzieht. Sprechakte sind komplexe Akte, in denen versch. Aktsorten unterschieden werden können: (1) Äußerungsakte, d. h., der Sprecher äußert best. Wörter einer Sprache; (2) propositionale Akte, d. h., der Sprecher verwendet die Äußerung mit einer best. Bedeutung (Referenz und Prädikation); (3) illokutionäre (bzw. illokutive) Akte, d. h., der Sprecher vollzieht in und mit dem propositionalen Akt eine best. Sprechhandlung (wie Befehlen oder Behaupten); (4) perlokutionäre (bzw. perlokutive) Akte, d. h., aus der Sprechhandlung ergeben sich Konsequenzen für den weiteren Kommunikations- und Handlungsprozess der Kommunikationspartner. Ironie.

Referenzen und vertiefende Literatur

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