Stressmodell, identitätsbasiertes

 

(= i. S.) [engl. social identity model of stress], [AO, GES], transaktionale Erklärungsmodelle für die Entstehung von Stress. Das transaktionale Stressmodell fokussiert z. B. das Individuum. In der ersten Bewertungsphase fragt sich das Individuum angesichts eines Stressors, ob dieser (potenziell) herausfordernd oder (neg.) bedrohlich ist. In der zweiten Bewertungsphase wird bewertet, ob der Stressor bewältigt werden kann oder nicht. Nur wenn die Situation als bedrohlich wahrgenommen wird und die eigenen Ressourcen für die Bewältigung nicht als ausreichend eingeschätzt werden, resultiert Stress. Im Sinne von körperlicher und psych. Beanspruchung (z. B. Burn-out). Das i. S. nimmt einen zweiten, grundsätzlich anderen Bewertungsprozess an, der immer greift, wenn sich das Individuum angesichts der Situation nicht als Einzelner sondern als Gruppenmitglied begreift. Dann wird in der ersten Phase gefragt, ob die Situation bedrohlich für die Gruppe ist, und in der zweiten Phase, ob die Gruppe die Situation bewältigen kann Haslam, van Dick und Kollegen konnten in einer Reihe von Studien zeigen, dass die Identität als Gruppenmitglied tatsächlich zu einer anderen Bewertung der Situation führt, und dass durch die Aktivierung sozialer Unterstützung Belastungen besser bewältigt werden können. organisationale Identifikation, organisationale Identifikation, Messung.

Verwendete Literatur

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