Stressverarbeitungsfragebogen (SVF/SVF 120/SVF-S/SVF-ak/SVF-KJ)

 

1997, von W. Janke, G. Erdmann, K.W. Kallus und M. Ising. Vorgängerversion ist der Stressverarbeitungsfragebogen (SVF), 1985, von W. Janke, G. Erdmann und K. W. Kallus, zurückgehend auf W. Janke, G. Erdmann und W. Boucsein, 1978, [www.testzentrale.de], [DIA, GES, KLI, PER], Persönlichkeitsverfahren. AA 20 bis 64 Jahre (SVF) bzw. 20 bis 79 Jahre (SVF 120). Mit dem Fragebogen werden Bewältigungs- bzw. Verarbeitungsmaßnahmen (Stressbewältigung) in belastenden Situationen erfasst, insbes. Merkmale, die sowohl kurz- und/oder langfristig zu einer Reduktion als auch zu einer Steigerung der Belastungsreaktion führen können. Der SVF besteht aus 114 Items, die 19 Subtests zugeordnet sind (6 Items pro Skala). Der SVF 120 wurde um den Subtest Entspannung erweitert, sodass dieser Test aus 120 Items besteht. Normierung: Der SVF wurde an N = 96 Männern und N = 104 Frauen normiert. Es liegen geschlechtsspezif. T-Werte vor sowie Normen einer Studentenstichprobe (N = 173 männliche Studenten). Für den SVF 120 werden ebenfalls geschlechtsspezifische Normen (T-Werte) angegeben (N = 144 Männer und N = 144 Frauen). Reliabilität: innere Konsistenz (Cronbachs Alpha) je nach Subtest zw. r = ,67 und r = ,92 (SVF) und zw. r = ,65 und r = ,91 (SVF 120). Als Spezial- und Kurzform des SVF wurden der SituativeStressverarbeitungsfragebogen (SVF-S), der AktuelleStressverarbeitungsbogen (SVF-ak) zur Erfassung der aktuellen, in best. Belastungssituationen eingesetzten Stressverarbeitung und der Stressverarbeitungsfragebogennach Janke und Erdmann angepasst für Kinder und Jugendliche von P. Hampel, F. Petermann und B. Dickow (SVF-KJ) entwickelt. PC-Version vorhanden. Durchführungszeit: ca. 15 bis 20 Min. Auswertungszeit: ca. 15 Min.