Stupor

 

(= S.) [engl. stupor; lat. stupere betäubt sein], [KLI, PHA], Zustand starker psychomotorischer Hemmung bei erhaltener Wachheit. Der S. ist in aller Regel Manifestation einer schweren psychischen Störung. Er kommt vor bei Schizophrenien, v. a. bei der katatonen Form, und bei schweren Depressionen. Ein S. kann auch i. R. einer Komplikation einer Pharmakotherapie, z. B. bei malignem neuroleptischem Syndrom bei antipsychotischer Behandlung (Antipsychotika), vorkommen.