Szemińska, Alina

 

(1907–1986), [KOG, EW, HIS], Alina Szemińska (als Autorin verwendete sie in Westeuropa die Schreibweise Szeminska) studierte u. a. in Berlin bei Wolfgang Köhler, Kurt Lewin und Max Wertheimer. Köhler empfahl ihr das Studium bei Jean Piaget in Genf. Dort begann sie mit Untersuchungen zur Entwicklung des Zahlbegriffs. Sie entdeckte Mitte der dreißiger Jahre durch ihre Experimente, dass Kinder die Invarianz von Flüssigkeitsmengen noch nicht erkennen können (Szeminska, 1935). So wurde sie früh Koautorin von Piaget (Piaget & Szeminska, 1939). Durch versch. Umstände, auch durch ihre Rückkehr kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs nach Polen, gerieten ihre Leistungen zeitweise in Vergessenheit. Auch in Polen wurden ihre Leistungen unterschätzt (Gołąb, 2012). 1979 erhielt Alina Szemińska die Ehrendoktorwürde der Universität Genf.

Referenzen und vertiefende Literatur

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