Test zur Erfassung der Schwere einer Depression (TSD)

 

1983, von W. Obermair, K. D. Stoll und K. Rickels, [DIA, KLI], klin. Test zur Depressivität. Der TSD ermöglicht eine quantifizierte Abschätzung depressiver Zustände und dient vor allem zur Verlaufskontrolle und Effizienzprüfung von Behandlungen. Die Selbstbeurteilung wird anhand von vier Subscores (Schuldgefühle, Schlafstörungen, agitierte Depression und ängstlich gehemmte Depression) mit 30 Items sowie des Gesamtpunktwertes interpretiert. Der TSD-Gesamtwert korrelierte für 51 Pat. mit der Depressionsskala von Hamilton (HAMD – eine Fremdbeurteilungsskala) mit r = ,51 zu Beginn einer Psychopharmakotherapie und mit r = ,74 nach vier Wochen Therapie. Der Punktwert während der Pharmakotherapie veränderte sich parallel bei TSD und HAMD. Eine computerunterstützte Fassung liegt vor. Erfassung der Items und Auswertung: je 5 Min.