Testbatterie

 

(= T.) [engl. test battery; lat. battuere sich mit jemandem schlagen; sinngemäß: was zum Schlagen dient], [DIA, FSE], eine Kombination von Einzeltests, die zum Ziel hat, die Validität des mit einem einzelnen Test gemessenen Merkmals zu erhöhen. Die Einzeltests werden also nicht beliebig in die Batterie aufgenommen, sondern für die Validitätssteigerung (Validität, inkrementelle) ausgesucht. Die Interkorrelation der Einzeltests orientiert sich bei der T. nach der Dimensionalität des zu messenden Merkmals. Will man mit einer T. z. B. alle Komponenten der Intelligenz erfassen, so ist eine Anzahl von relativ heterogenen Einzeltests notwendig. Wird z. B. ein homogenes Persönlichkeitsmerkmal gemessen, so werden die Einzeltests hoch miteinander korrelieren. Bei hoher Korrelation der Einzeltests spricht man von homogener T. Eine heterogene T. ist dadurch gekennzeichnet, dass die Einzeltests untereinander nur schwach korrelieren. Eine allg. Forderung an jede T. besteht darin, dass jeder Einzeltest möglichst hoch mit dem Gesamtscore oder mit einem Außenkriterium korrelieren soll (Kriteriumsvalidität). Ausnahme: Suppressortest.