Texttheorie

 

(= T.) [engl. text theory], [KOG, SOZ], die T. versucht, die Voraussetzungen und Bedingungen konkreter Textproduktion und -rezeption (vgl. auch Sprachproduktion, Sprachrezeption) in sprachlichen Kommunikationsprozessen zu erforschen. Schmidt (1973) hat in diesem Zusammenhang ein Faktorenmodell der idealisierten sprachlichen Kommunikation vorgelegt, das versucht, alle diejenigen Elemente und Relationen einzufangen, die für eine theoretische Rekonstruktion von sprachlichen Kommunikationsprozessen erforderlich sind. Unter sprachlicher Kommunikation versteht Schmidt sprachliches, partnerbezogenes, intentionales und informatives Handeln, das in Form von «Texten» vollzogen wird. Sprachliches Handeln vollzieht sich in komplexen «Kommunikationsgeschichten», die in Anlehnung an Wittgensteins Begriff des SprachspielsHandlungsspiele genannt werden (z. B. eine Schulstunde oder eine Gerichtsverhandlung) und deren Elemente einzelne Kommunikationsakte oder Sprechakte sind. Pragmatik, Handlung.

Referenzen und vertiefende Literatur

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