Total Quality Management (TQM), betriebliches

 

[engl. umfassendes Qualitätsmanagement], [AO, FSE], TQM ist ein integratives, ganzheitliches Managementkonzept zur präventiven (Prävention) und prozessorientierten Qualitätssicherung im ganzen Unternehmen, nach dem Qualität nicht mehr nur als reines Produktmerkmal, sondern als unternehmensweite Verpflichtung für hervorragende Leistungen und Kundenzufriedenheit betrachtet wird. Basis ist ein mehrdimensionales Verständnis von Qualität mit den Kernelementen Mitarbeiter-, Kunden- und Prozessorientierung. Neben den externen Kunden wird von sog. internen Kunden-Lieferanten-Beziehungen gesprochen (bspw. liefert die Personalentwicklungsabteilung (Personalentwicklung) als Dienstleistung Trainings (Training) für Mitarbeiter anderer Abteilungen). Umfassende TQM-Programme sind mehrstufig und zyklisch aufgebaut und basieren auf der Idee der kontinuierlichen Verbesserung. Als unabdingbar für die Einführung und den Erfolg eines TQM-Programms werden eine rückhaltlose Unterstützung und das glaubwürdige Engagement aller Führungskräfte insbes. des obersten Managements im Unternehmen betrachtet. Nach deren Entscheidung für ein TQM-Programm folgen im weiteren Verlauf sog. Ist-Analysen zur Ermittlung von organisationsinternen Schwachstellen und Verbesserungsbereichen, Sensibilisierungskampagnen und Maßnahmen zur Überprüfung der Qualitätsaktivitäten. Gefordert wird die Einbeziehung aller beteiligten Mitarbeiter, Zulieferer und Kunden sowie eine konsequente Orientierung aller Prozesse an den Qualitätsanforderungen sämtlicher interner und externer Kunden. Die Einbeziehung der Mitarbeiter erfolgt durch entspr. Qualifizierungsmaßnahmen und deren Teilnahme an Qualitätszirkel oder Problemlösegruppen (Problemlösen), in denen Verbesserungsvorschläge entwickelt werden (kontinuierliche Verbesserungen). PDCA-Zyklus.

Referenzen und vertiefende Literatur

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