Übergangswahrscheinlichkeit

 

(= Ü.) [engl. transition probability], [FSE, KOG], Wahrscheinlichkeit dafür, dass (z. B. in einem Markoff-Prozess) das Ereignis (der Zustand) A von dem Ereignis (Zustand) B gefolgt wird. Sonderfall der «bedingten» Wahrscheinlichkeit (B|A) mit der Feststellung, dass A zum Zeitpunkt ti und B zum Zeitpunkt tj eintritt und dass (ti) – (tj) größer als null ist. In der Sprachstatistik ermittelt man Ü. zw. Sprachelementen als Prädiktoren z. B. für die Sicherheit von Antizipationen. Ü. sind zu unterscheiden von der «Verbundwahrscheinlichkeit» p (A,B) als Wahrscheinlichkeit für das Auftreten des Digramms AB (in der Abfolge A,B).