Übersättigungstherapie

 

[engl. saturation therapy], [KLI], verhaltenstherap. Methode (Verhaltenstherapie), die mit der gehäuften Darbietung von Reizen, die für den Klienten in unerwünschter Weise attraktiv sind, arbeitet. Diese Technik steht in enger Nachbarschaft zur negativen Übung, und ihre Wirkung wird auch i. R. der Hull’schen Lerntheorie erklärt. Bei der Behandlung werden die unerwünscht attraktiven Reize nicht wie bisher entfernt, sondern im Gegenteil extrem häufig dargeboten. Die entspr. Verhaltensweise wird stark gefördert. Unter diesen Bedingungen kann es in kurzer Zeit zu einer Elimination der betreffenden Verhaltensweise kommen. paradoxe Intention.

Verwendete Literatur

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