Unterrichtsstörungen, Prävention von

 

(= P.) [engl. classroom disruptions, prevention], [PÄD], Maßnahmen, die zur Vermeidung von Unterrichtsstörungen in Schulklassen beitragen. Sie sind wichtig, um neg. Effekten auf die Schüler (bzgl. Lernerfolg, emotionale Entwicklung) und der Belastung von Lehrkräften (Burn-out) vorzubeugen. Präinteraktive Störungsprävention kann u. a. durch Verhaltensregeln, transparente Prozeduren und strukturierte Unterrichtsvorbereitung erfolgen. Methoden der interaktiven Störungsprävention sind z. B. Präsenz- und Stoppsignale (z. B. schülerorientierte Aufmerksamkeit und vorwiegend nonverbale Signale der Lehrkraft), die bei Kounin unter Allgegenwärtigkeit subsumiert werden, kollektives Aktivieren (z. B. Stimulierung der Aufmerksamkeit der ganzen Klasse, Lernkontrollen) und Unterrichtsfluss (z. B. klar strukturierter Unterrrichtsablauf ohne Unterbrechungen). P. kann über die Gestaltung der Lernumwelt und durch die optimierte Kommunikation der Lehrkraft mit den Schülern bzgl. ihrer Erwartungen an den Unterricht (z. B. COMP) erreicht werden. Unterrichtsstörungen, Intervention bei.

Referenzen und vertiefende Literatur

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