Variable, intervenierende

 

(= i. V.) [engl. intervening variable; lat. intervenire dazw.treten], [KOG], im Behaviorismus nach Tolman die zw. vorausgehenden Beobachtungen, die antezedente Bedingungen sind, und dem beobachteten Verhalten einzusetzende Größe. Z. B. «Menschenmenge» → i. V. «Angst» → «physiolog. Reaktion» oder «Flucht». Im Behaviorismus wurde durch Fokussierung auf Auflösebedingungen und beobachtbaren Reaktionen die Beschäftigung mit i. V. als wiss. nicht gewinnbringend eingeschätzt. Operationalismus.

[FSE], Mediatorvariable.