Variation

 

(= V.), [FSE], jede Abweichung von einem Zentral- oder Durchschnittswert. Der gesamte Spielraum, innerhalb dessen sich alle Varianten finden, heißt Variationsweite oder -breite. Intervariation, Intravariation.

Als Ausdruck aus der Kombinatorik bezeichnet V. die Möglichkeit, n versch. Elemente in Kombinationen zu k Elementen zu bringen, wobei auch Wiederholungen der Elemente zulässig sind. Aus diesem Grund werden V. häufig auch als Kombination mit Wiederholung bezeichnet. Die Anzahl der möglichen Variationen von n Elementen zur k-ten Klasse bestimmt sich aus _%7Bn%7DV_%7Bk%7D%3Dn%5E%7Bk%7D.

[PER], in der Vererbungslehre (Erblichkeit) teilt man die V. nach (1) vererbbaren Veränderungen zwischen Angehörigen derselben Sippe, hervorgegangen aus neuen Verbindungen früherer Erbanlagen = Kombination, (2) Veränderungen, die nur aus den zufälligen Lebensbedingungen (Milieu, Bildung, Aufenthaltsort) folgern = unvererbbare Modifikation, (3) Änderungen, die vererbbar sind, aber aus unbekannter Ursache stammen und unvorhergesehen auftreten = Mutation.