Vermeidungslernen

 

[engl. avoidance learning], [KOG, KLI], lernen, etwas nicht zu tun. Exp. werden aversive Reize dadurch zu vermeiden gelernt, dass auf begleitende (kontingente), zunächst neutrale Reize das Unterlassen der Annäherung konditioniert wird (Konditionierung). Vermeidungsverhalten in Form eines neurotischen Symptoms der Angstvermeidung zeigt großen Widerstand gegen die Auslöschung. Vom Vermeidungslernen unterschieden wird das aktive Entkommen (escape behavior) als das Lernen einer pos. Response, mit der Folge, dass die Wirkung eines aversiven Reizes aufhört. Das Aufgeben von Vermeidungsverhalten spielt für versch. Störungen, insbes. Angststörungen und Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), eine wichtige Rolle. V. a. in Verhaltenstherapien spielt das Unterbinden von Vermeidungslernen eine wichtige Rolle. Aversionstherapie, bedingte Reaktion, Konfrontation mit Reaktionsverhinderung, operante Konditionierungsmethoden.

Referenzen und vertiefende Literatur

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