visuelle Dominanz

 

(= v. D.) [engl. visual dominance; lat. videre sehen, dominare herrschen], [EW, WA], ist die Tendenz, visuelle Informationen (visuelle Wahrnehmung) bevorzugt vor haptischen (Haptik), auditiven (Hören) oder kinästhetischen (Kinästhesie) Informationen zu verarbeiten. V. D. kann bspw. in Gedächtnisaufgaben (Gedächtnisprüfung) als bessere Erinnerungsleistung für visuelles Material demonstriert werden. V.D . ist bei der Objektverarbeitung bes. ausgeprägt. Robinson und Sloutsky (2004) untersuchten die Präferenz spez. für auditive vs. visuelle Informationen bei Säuglingen, vier Jahre alten Kindern und jungen Erwachsenen. Nach ihren Ergebnissen zeigen Säuglinge eine auditorische Dominanz, Vorschulkinder entweder eine visuelle oder auditorische Dominanz und Erw. eine v. D.

Verwendete Literatur

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